Anwaltsrechnungen sind selten absichtlich falsch, aber häufig schwer nachvollziehbar: Gebührenfaktor, Gegenstandswert, Auslagen, Umsatzsteuer. Wer die Positionen nicht einordnen kann, zahlt oft mehr als nötig – oder streitet über den falschen Punkt.
Wir prüfen die Rechnung auf Plausibilität, vergleichen sie mit dem vereinbarten Honorar und markieren Positionen, die eine anwaltliche oder gerichtliche Klärung brauchen. Eine rechtliche Bewertung der Gebühren erfolgt durch die Kanzlei oder im Kostenfestsetzungsverfahren.
Was enthalten ist
- Abgleich mit Honorarvereinbarung oder RVG
- Prüfung von Gegenstandswert und Gebührenfaktor
- Kontrolle von Auslagen und Umsatzsteuer
- Liste der strittigen Positionen
- Formulierungsvorschlag für die Rückfrage
So läuft es ab
- 1Rechnung senden. Rechnung, Honorarvereinbarung und, falls vorhanden, das Kostenfestsetzungsbeschluss.
- 2Positionen prüfen. Wir gehen jede Gebühr durch und markieren Abweichungen.
- 3Rückfrage stellen. Du erhältst einen Text, mit dem du die Kanzlei um Erläuterung bittest.
Häufige Fragen
- Was kostet die Prüfung?
- Ab 59 Euro pro Rechnung, abhängig von Umfang und Anzahl der Positionen. Der Preis wird vor der Prüfung genannt.
- Kann ich eine zu hohe Rechnung kürzen?
- Nicht einfach eigenmächtig. Zunächst sollte die Kanzlei die Positionen erläutern; bei Streit entscheidet im gerichtlichen Verfahren das Kostenfestsetzungsverfahren.
- Gilt die Prüfung auch für Pauschalhonorare?
- Ja, allerdings ist dort der Spielraum größer, weil die Vereinbarung den Preis bestimmt. Geprüft wird, ob die vereinbarte Leistung tatsächlich erbracht wurde.
Passende Rechtsgebiete